Das Rückenmark

Haben geschädigte Nerven mit Rückenschmerzen zu tun?

Ist es möglich ohne Rückenmark die Hände an der warmen Kaffeetasse zu wärmen oder fühlen, wie du gestreichelt wirst? Klare Antwort ist nein. Die Aufgaben des Rückenmarks sind genauso wichtig wie das vorgeschaltete Gehirn. Alle Befehle werden an den Rest des Körpers weitergegeben und alle Informationen über dessen Zustand werden gleichzeitig gesammelt. Wenn alles bei beiden Instanzen reibungslos abläuft, kennen wir das Leben so wie es überhaupt möglich ist.

 

Der Aufbau des Rückenmarks.

Innerhalb des Wirbelkanals, von der knöchernen Wirbelsäule umgeben, befindet sich das einen halben Meter lange Rückenmark. Es dehnt sich vom Nacken bis zum unteren Rücken aus. Drei integrierte Rückenmarkshäute bieten neben der Wirbelsäule dem Rückenmark Schutz. Eingebettet ist es auch im Liquor, dem Nervenwasser. Somit können keine starken Kräfte von außen einwirken. Sie werden einfach abgefedert und können keine großen Schäden anrichten. Das Rückenmark gehört zum zentralen Nervensystem.

Das menschliche Nervensystem ist für die Auswertung und Verarbeitung von Reizen verantwortlich, es werden auch viele Körperfunktionen überprüft. In den Aufgabenbereich des Nervensystems fallen auch die Steuerung von Reaktionen und Bewegungen.

Die Nerven des Rückenmarks

Die afferenten Nerven informieren über Vorgänge und Reize überall im Körper und geben diese Nachrichten ans Gehirn über das Rückenmark weiter. Im Gehirn werden sie dann ausgewertet und verarbeitet. Die Befehle, die das Gehirn dem Rückenmark mitteilt, werden anschließend auf die efferenten Nerven übertragen, überall dorthin, wo sie benötigt werden.

Bei einem Blick auf das Funktionsspektrum des Rückenmarks wird schnell klar, dass Verletzungen fatale Folgen haben können. Zu den wichtigsten Aufgaben der Nerven des Rückenmarks gehören: Steuern und auslösen von Bewegungen, Wahrnehmung von Sinneseindrücken, Koordinierung der Verdauung, Auslösen sexueller Reaktionen, zum Beispiel beim Mann, und Steuern von Reflexen.

 

Rückenschmerzen wegen Nervenschädigungen

Bedingt durch Nervenschädigungen treten viele Rückenschmerzen im unteren Rücken auf.  Lendenwirbelsäule, das Kreuzbein und das Ilioskralgelenk sind hier mit dem Becken verbunden. Rückenschmerzenprobleme treten typischerweise hier auf und verursachen: Wirbelblockade und Bandscheibenvorfall und Osteoporose. Fehlhaltungen oder Fehlbelastungen aufgrund der Wirbelsäulenschäden, können Rückenschmerzen in diesem Bereich verursachen.

 

Rückenmark - Schädigungen

Ganz gleich ob Unfall, Erkrankung oder Bandscheibenvorfall, der Schutzmechanismus kann auch das Rückenmark nicht zu hundertprozent vor Verletzungen und Schäden bewahren. Auftreten können je nach Ausprägung und Lokalisation in unterschiedlicher Schwere unter anderem: Entzündungen, Durchblutungsstörungen, Tumoren und Querschnittslähmung.

Der Arzt kann mittels bildgebenden Verfahren und Lumbalpunktion des Nervenwassers aus dem Rückenmarkskanal, Art und Ausmaß der Verletzung beurteilen. Bei einer Durchtrennung der Nerven, dass ja auch vorkommen kann, z.B. Querschnittslähmung, ist eine Heilung bisher nicht möglich.

 

Prognose

Auch die Prognose der Querschnittslähmung ist von ihrer Ursache abhängig. Wenn die Symptomatik allmählich im Zuge einer Krankheit entstanden ist, kann die Muskelfunktion teilweise durch eine frühe Therapie sogar vollständig wiederhergestellt werden, da Teile der Nerven noch intakt sind. Wenn das Rückenmark jedoch vollständig durchtrennt ist, so wie es üblicherweise nach einem Unfall der Fall ist, dann ist die Schädigung unwiderruflich.

 

 

 

 

 

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Ich wünsche dir weiterhin viel Gesundheit und ein beschwerdefreies  glückliches Leben.

 

 


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