Schulterschmerzen – Rucksack tragen

Bundeswehr und Rucksack tragen gehören zusammen.

Eine lustige wahre Begebenheit zum Thema Rucksack tragen

Als ich im Juni 1971 den Einberufungsbescheid zur Bundeswehr bekam, war ich sehr überrascht.

Ich konnte mir zu dieser Zeit nicht vorstellen, dass ein junger verheirateter Mann mit zwei Kinder zum Bund muss. Na gut, dachte ich mir, dann muss ich wohl das Beste daraus machen. Mein Verdienst war damals im oberen Bereich und so musste der Staat für den Unterhalt meiner Familie ganz schön blechen. Wenn schon denn schon dachte ich mir und trat im Oktober 1971 meinen 15 monatigen Wehrdienst an.

Ich wusste, dass man sich hier fügen und unterordnen muss, sonst geht man vor die Hunde. Also mach das Beste draus, war mein Vorsatz. Was ich schnell bemerkte, ich soll hier bei jedem langen Marsch ins Gelände einen schweren Rucksack tragen, dass ging mir gleich auf den Geist. Also bekam ich sofort Rücken- und Schulterschmerzen.

Ich wurde daraufhin zum Kompaniearzt geschickt. Und jetzt kommt der lustige Teil der Geschichte. Bei der Unterhaltung mit dem Arzt merkte ich bald, dass er nicht so gut auf meinen Hauptmann und Vorgesetzten zu sprechen war. Der Stabsarzt musste nämlich genauso wie ich seinen Wehrdienst ableisten. Seine Aussage, „schlagen wir dem Hauptmann Rau wieder ein Schnippchen“ fand ich sehr lustig und für mich passend.

Der Arzt untersuchte  mich und stellte die Diagnose, Kreuzschmerzen im gesamten Bereich. Daraufhin bekam ich es schriftlich, dass ich keine schweren Lasten tragen kann. Im weitern bekam ich immer wieder verschiedene Untersuchungen, unter anderem musste ich auch geröntgt werden und es kam auch wenig heraus, aber ich hatte trotzdem immer Rückenprobleme, wenn ich einen Rucksack tragen sollte.

Mein Rucksack wurde dann immer mit dem LKW mitgenommen. Die laufenden Untersuchungen zogen sich bis zum Ende der Grundausbildung hin, dann meinte der Arzt, dass meine Rückenprobleme geheilt seien. Ich hatte auf die sanfte Tour erreicht was ich wollte. Und ich kann ihnen sagen, es marschiert sich wesentlich leichter ohne den schweren Rucksack. Nach der Grundausbildung wechselte ich zu den Sanitätern.

Hier war dann alles sowieso einfacher und leichter, sodass ich diese fünfzehn Monate beim Bund gut überstehen konnte.

Sollte jemand diesen Blogartikel lesen der nicht gerne schwere Lasten auf dem Buckel trägt, berufe dich auf Rückenschmerzen, die sind aus ärztlicher Sicht nicht so einfach feststellbar.

Aber hier noch ein guter Tip von mir.

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Schone dich nicht /speziell deinen Rücken nicht)!

Bei Rückenschmerzen werden meistens viel Schonung empfohlen, dass ist aber weit von der Wahrheit entfernt. Bei immer schlimmer werdenden Schmerzen landest du in einer Schmerzspirale. Ein Schmerzkreislauf sieht folgendermaßen aus: 

Als erstes kommt die Schonhaltung die der Betroffene einnimmt. Zweifel und Vorsicht dient nur zur Vermeidung einer Aktivität. Konkret heißt das, man geht nicht sporteln, um Rückenschmerzen zu vermeiden. Wenn du mehr Zeit aufwendest in dich hineinzuhören erhöht sich die Schmerzempfindlichkeit. Den Rückenschmerzen werden dann die kleinsten Anzeichen zugeschrieben und du entwickelst eine gewisse Angst.

Dauerhafte Rückenschmerzen mit Rückenoperationen sin oft zum scheitern verurteilt. Man kann nicht mehr arbeiten und zieht sich auch aus dem Privatleben zurück. Dies endet dann in Depression oder Burnout.

Aber hier die gute Nachricht. Um aus diesem Teufelskreislauf bewusst herauszukommen hilft nur, wenn du dich aktiv bewegst und eben nicht schonst.

 

 

Ich wünsche dir einen gesunden Rücken.

 

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