Positives Schlaferlebnis

Bei Menschen mit Rückenproblemen ist ein passendes Kissen wichtig.

Besonders groß, besonders weich, besonders lang. In Keil - oder Kugelform oder extra für Paare, für Allergiker oder Rückenpatienten: Ein gutes Kissen zu kaufen, scheint angesichts der vielen möglichen Formen und Extras eine Wissenschaft für sich. Experten sagen jedoch: Alles gar nicht so wichtig - Hauptsache bequem.

Ein Kissen muss vor allem drei Dinge leisten.

Es muss einen schmerzfreien Schlaf ermöglichen, es darf keine Haltung erzwingen, und es muss sich subjektiv gut anfühlen. Letzlich sei das Gefühl der Entspannung entscheidend für ein positives Schlaferlebnis. Das Kissen kann dazu einen Beitrag leisten.

Dieses positive Schlaferlebnis ist nicht nur gut für die Laune und die Leistungsbereitschaft, es schützt auch vor Schmerzen und Verletzungen im Rückenbereich. Wenn sie gestresst und gerädert aufwachen, ist das ja auch für den Rücken und die Chakren nicht gut.

Aus Sicht eines Orthopäden ist der Schlaf vor allem für die Wirbelsäule wichtig: Sie muss tagsüber den Körper tragen und nachts regenerieren. Damit das gelingt, müssen die Bandscheiben leicht aufquellen können, weil sie sich mit Nährstoffen vollsaugen. Und das geht nur dann, wenn die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form ist und nicht gequetscht oder überdehnt ist. Matraze und Kissen müssen so gestaltet sein, dass sie die Wirbelsäule dabei unterstützen.

Passiert dass nicht, funktionieren langfristig die Repararurprozesse der Bandscheiben nicht mehr und das Risiko von Schäden steigt. Damit es nicht soweit kommt, sollte man ein neues Kissen möglichst ausprobieren. Rückengesunde Menschen könnten an sich selbst gut beobachten, welches Kissen  ideal sei. Wer ohnehin Rücken- oder Nackenprobleme hat, braucht aber eventuell Beratung. Denn da besteht die Gefahr, dass Fehlstellungen oder - haltungen noch untermauert werden.

Faustregel ansonsten:

Wenn es bequem ist und der Schläfer sich auch am nächsten Tag gut fühlt, ist in der Regel auch das Kissen gut. Nur zu groß sollte es nie sein: Wichtig ist gerade bei Bauch - und Rückenschläfern, dass nur der Kopf auf dem Kissen liegt. Deshalb ist die normale Kissengröße von 80 x 80 Zentimetern nicht so geeignet.

Ob es sich bei dem neuen Kissen um ein Seitenschläfer- oder Bauchkissen handelt, ist für den Orthopäden dagegen nicht so wichtig. Das eine ideale Kissen gbt es nicht, weil wir uns nachts auch bewegen. Der Seitenschläfer liegt nicht die Ganze Nacht auf der Seite.

Bevorzugte Lagen gibt es denoch, und sei es nur zum Einschlafen: Manche liegenauf dem Bauch, andere auf dem Rücken oder auf der Seite. Aus Sicht des Orthopäden macht es kaum einen Unterschied, zumindest beim Kissenkauf. Bei allen besteht das Risiko, dass man die Wirbelsäule überstreckt.

Ein Schlafexperte rät daher, es gar nicht erst mit einem Wechsel der Schlafposition zu versuchen. Eine Ausnahme sind höchstens Kissen, die den Rückenschlaf verhindern sollen. Die brauchen zum Beispiel Patienten mit Apnoe, Atemaussetzern also, die nur in Rückenlage auftreten.

 

Weitere Hilfe mit meinem Ebook, klicke hier.


Weitere Blogbeiträge:

© 2019